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Kleine Kinder freuen sich meist unglaublich auf die Schule, denn Lernen war bisher das Schönste in ihrem Leben! Selbst Hinfallen und Wehtun konnte sie nicht davon abhalten weiter zu üben und täglich besser zu werden. Lernen war das größte Glücksgefühl überhaupt.
Mit diesem Glücksgefühl haben sie ohne Unterricht ruckzuck eine Sprache grammatikalisch perfekt gelernt und noch vieles, vieles mehr an jedem Tag.

Ist es normal, dass man später durch Druck zum Lernen gezwungen werden muss?
Diese Leidenschaft, mit der wir eintauchen, fasziniert sind, für etwas brennen, Anstrengung als Glück erleben und über uns selber hinauswachsen, ist an kein Alter gebunden. Sie ist das Merkmal unserer Spezies. Die Forschung sagt, wir sind die Lernspezies. Genauso unaufhörlich und vital wie das Herz pocht und die Lunge atmet, lernt unser Gehirn, wo immer wir sind und selbst wenn wir schlafen. Wenn wir es richtig benutzen, sei Lernen für uns so beglückend wie das Fliegen für Vögel und das Schwimmen für Fische. 

Wenn jedoch jeder Fünfte der 15-Jährigen Europäer nach 6 Jahren Schulbesuch nicht lesen kann, "können wir uns nicht länger leisten so zu tun, als wüssten wir nichts über die Funktionen unseres Gehirns", sagt Prof. Manfred Spitzer.

Weltweit stürmt die kindliche Lernbegeisterung in die Schulen und weltweit sitzen dort nach kurzem müde Gesichter. Warum?
Weil der Buchstaben-Unterricht das Gehirn anatomisch gesehen ‘falsch rum‘ betritt. So kommt es, dass Lehrer quasi als 'Falschfahrer in der Einbahnstraße' auf 'Hupkonzerte' der Schüler stoßen, wo in richtiger Fahrtrichtung Jubel, und das uns angeborene Lerntempo ein Leben lang natürlich wären. Von der 'richtigen Fahrtrichtung' profitieren alle gleichermaßen, von Hochbegabten bis zu Unterstützungsbedürftigen, jeder da wo er steht.